Warum kirchlich heiraten?

Auch wenn das „Ja“ auf dem Standesamt reicht: Viele Paare möchten auf das Eheversprechen am Altar nicht verzichten.

Die Gründe für das „Ja“ vor dem Altar können vielfältig sein. Der Glaube und der tief empfundene Wunsch nach dem Segen für die Ehe von „höherer Instanz“ bewegen die Einen zur Hochzeit in der Kirche. Für die Anderen steht der feierliche Rahmen im Vordergrund, wieder andere erfüllen damit Eltern und Schwiegereltern einen sehnlichen Wunsch. Wie dem auch sei: im Gegensatz zur standesamtlichen Trauung kann das Hochzeitspaar die kirchliche Trauung stärker mitgestalten. Wohlgemerkt: ein Pfarrer ist kein Zeremonienmeister für eine erhebende Stunde, den man sozusagen buchen kann, weil man Kirchensteuer zahlt. Je besser man sich aber mit dem Pfarrer abstimmt und je mehr die Vorstellungen einbringt, desto persönlicher wird der Traugottesdienst werden.

Der Aufbau der Trauung in einem Wortgottesdienst, zum Beispiel bei der ökumenischen Trauung, entspricht dem Ablauf einer Messfeier bis auf die Eucharestiefeier; auf diese muss im Wortgottesdienst verzichtet werden. Allerdings kann auch ein Wortgottesdienst festlich gestaltet werden, zum Beispiel mit zusätzlichen Liedern und Lesungen sogar auch Sänger vor Ort – es sollte diesbezüglich den Pfarrer darauf angesprochen werden.

Wichtig für die Fotografie ist, vor eurer Trauung mit dem Pfarrer zu sprechen und das Einverständnis einzuholen! Nicht jeder Pfarrer erlaubt das Fotografieren in der Kirche. Weitere Tipps gibt es hier.